Dienstag, Juli 19, 2005
Humbug aktuell
Die Google-alerts liefern wertvolle Hinweise für diesen Baukasten für eine Theorie des Humbugs. Zwei Kategorien schaffen es in die Medien:
1 QUOTENREGELUNGEN: Als »Humbug« gilt nach Meinung eines niederösterreichischen Fußballtrainers, die Nachwuchsspielerregelung. Hier scheint es sich um eine Sonderform der Quotenregelung zu handeln. Allem Anschein nach sind österreichische Fußballvereine gesetzlich verpflichtet, eine gewisse Anzahl (Quote) selbst ausgebildeter Spieler in ihren Fußballkader zu übernehmen. Da aber ab einer gewissen Liga nur der Erfolg entscheidet, müssen dann hoch subventionierte Spieler auf der Ersatzbank herumsitzen. Dies gefällt weder Trainern, Spielern und Fans, aber Hauptsache, es wird ein Gesetz für das Gute der Welt erlassen und durchgeführt. Siehe auch: Antje Vollmers Deutschrock-Quote
2 NICHT-EXISTENTES Humbug wird auch gern getrieben mit dem logischen Problem der Nicht-Existenz. Da sie nicht nachzuweisen ist, lebt sie halt ewig. Der nicht-existierende SPD-Bundestagsabgeordnete Jakob-Maria Mierscheid gehört zu dem Kreis der fiktiven Organismen wie auch RTL-Running-Gag Karl Ranseier, die Rhinogradentia (Nasenschreitlinge) oder Nessie, das Ungeheuer von Loch Ness. Deren Auftauchen in den Medien ist ein definitiver Indikator für das Sommerloch.
1 QUOTENREGELUNGEN: Als »Humbug« gilt nach Meinung eines niederösterreichischen Fußballtrainers, die Nachwuchsspielerregelung. Hier scheint es sich um eine Sonderform der Quotenregelung zu handeln. Allem Anschein nach sind österreichische Fußballvereine gesetzlich verpflichtet, eine gewisse Anzahl (Quote) selbst ausgebildeter Spieler in ihren Fußballkader zu übernehmen. Da aber ab einer gewissen Liga nur der Erfolg entscheidet, müssen dann hoch subventionierte Spieler auf der Ersatzbank herumsitzen. Dies gefällt weder Trainern, Spielern und Fans, aber Hauptsache, es wird ein Gesetz für das Gute der Welt erlassen und durchgeführt. Siehe auch: Antje Vollmers Deutschrock-Quote
2 NICHT-EXISTENTES Humbug wird auch gern getrieben mit dem logischen Problem der Nicht-Existenz. Da sie nicht nachzuweisen ist, lebt sie halt ewig. Der nicht-existierende SPD-Bundestagsabgeordnete Jakob-Maria Mierscheid gehört zu dem Kreis der fiktiven Organismen wie auch RTL-Running-Gag Karl Ranseier, die Rhinogradentia (Nasenschreitlinge) oder Nessie, das Ungeheuer von Loch Ness. Deren Auftauchen in den Medien ist ein definitiver Indikator für das Sommerloch.
Montag, Juli 18, 2005
Trotz Mantra II: WELT beschwört die Geisterheiler
David Harnasch alias Senordaffy war schneller. Er entdeckte einen herumeierenden Artikel über eine angebliche Düsseldorfer »Geistheilerin« in der WELT: Ihre Hände heilen die Seele
Das Geschäft mit dem Geistheilen ist ganz einfach und jeder kann es: Einfach die Hände aufhalten und dann die Hand. Dank Placebo-Effekt verschwinden bei 8-10 Prozent der (meist weiblichen) Kunden (zwischen 35 und 55) die Beschwerden wie von Geisterhand, also von selbst. Bei 100 Kunden sind das dann 8-10 geheilte. - Diese »zufriedenen Kunden« sind von der Wundertätigkeit des »Heilers« dermaßen überzeugt, dass sie, ohne bezahlt zu werden, in ihrem Bekanntenkreis missionieren und ihre Anekdoten ungefragt zum Besten geben. Von den Unzufriedenen hört man nichts.
Wieso der Artikel des ehemaligen Welt-Ressortleiters Heimo Schwilk in die Zeitung gelangen konnte: da brauchte wohl jemand wieder Geld, da hatte wohl jemand Beziehungen. In der ZEIT setzt sich der allseits verehrte Herzinger mit der Schwilk-Edition über Ernst Jünger auseinander. Der bücherschreibende Coleopteren-Sammler Jünger wurde unso mehr überbewertet je älter er wurde, er war eigentlich ein Quentin Tarantino der Weltkrieg-I-Generation, das ideelle Vorbild für Käfer-Generationsmitglied Schwilk, der zusehen muss, wie er von Golf-II-Generation überholt wird.
Heimo Schwilk hat schon lange erkannt, dass Humbug und Aberglauben sich auch in rechten Ideologien verwerten lassen, die Marktlücke überlässt er nicht den Linken. Sein Beitrag über den Wunderheiler aus Truskavetz vom Führergeburtstag 2003 ist nur ein Beispiel aus seinem vermischten Oeuvre. Aber genug von den unzulässigen Ad-hominem-Argumenten.
Was in der WELT fehlt, ist der Hinweis auf die jüngst abgeschlossene MANTRA-II-Studie, die sich wissenschaftlich-statistisch mit dem Geistheilen beschäftigt hat und - wie erwartet - keinen Effekt beobachten konnte. In dieser Studie wurden 700 Patienten von unterschiedlichsten Religionsgruppen bebetet, Fernheiler erhoben ihre Hände und konzentrierten ihre »Energien«, und nichts passierte. Quelle: Krucoff MW, Crater SW, Gallup D, et al. Music, imagery, touch, and prayer as adjuncts to interventional cardiac care: The monitoring and actualization of noetic trainings (MANTRA) II randomized study. Lancet 2005; 366: 211-217.
Der Lancet-Artikel erschien am 16. Juli 2005, bereits am 15. Juli kursierte schon eine dpa-Meldung mit der Schlagzeile Fernheilung nicht möglich - Studie mit 700 Patienten. Die dpa befindet, dass die Forscher weitere Studien empfehlen würde. Das ist mit Verlaub gesagt etwas überinterpretiert. Die Forscher selbst schließen mit den Worten:
Hier im Jahr 2005 werden noch mal die wissenschaftlichen Standards festgeschraubt, die an eine »wissenschaftliche« Studie gelegt werden. Wenn Studien durchgeführt werden sollen, dann bitte doppelblind und randomisiert. Und bitte vom Geistheiler-Verband finanziert und nicht etwa vom Steuerzahler.
Das Geschäft mit dem Geistheilen ist ganz einfach und jeder kann es: Einfach die Hände aufhalten und dann die Hand. Dank Placebo-Effekt verschwinden bei 8-10 Prozent der (meist weiblichen) Kunden (zwischen 35 und 55) die Beschwerden wie von Geisterhand, also von selbst. Bei 100 Kunden sind das dann 8-10 geheilte. - Diese »zufriedenen Kunden« sind von der Wundertätigkeit des »Heilers« dermaßen überzeugt, dass sie, ohne bezahlt zu werden, in ihrem Bekanntenkreis missionieren und ihre Anekdoten ungefragt zum Besten geben. Von den Unzufriedenen hört man nichts.
Wieso der Artikel des ehemaligen Welt-Ressortleiters Heimo Schwilk in die Zeitung gelangen konnte: da brauchte wohl jemand wieder Geld, da hatte wohl jemand Beziehungen. In der ZEIT setzt sich der allseits verehrte Herzinger mit der Schwilk-Edition über Ernst Jünger auseinander. Der bücherschreibende Coleopteren-Sammler Jünger wurde unso mehr überbewertet je älter er wurde, er war eigentlich ein Quentin Tarantino der Weltkrieg-I-Generation, das ideelle Vorbild für Käfer-Generationsmitglied Schwilk, der zusehen muss, wie er von Golf-II-Generation überholt wird.
Heimo Schwilk hat schon lange erkannt, dass Humbug und Aberglauben sich auch in rechten Ideologien verwerten lassen, die Marktlücke überlässt er nicht den Linken. Sein Beitrag über den Wunderheiler aus Truskavetz vom Führergeburtstag 2003 ist nur ein Beispiel aus seinem vermischten Oeuvre. Aber genug von den unzulässigen Ad-hominem-Argumenten.
Was in der WELT fehlt, ist der Hinweis auf die jüngst abgeschlossene MANTRA-II-Studie, die sich wissenschaftlich-statistisch mit dem Geistheilen beschäftigt hat und - wie erwartet - keinen Effekt beobachten konnte. In dieser Studie wurden 700 Patienten von unterschiedlichsten Religionsgruppen bebetet, Fernheiler erhoben ihre Hände und konzentrierten ihre »Energien«, und nichts passierte. Quelle: Krucoff MW, Crater SW, Gallup D, et al. Music, imagery, touch, and prayer as adjuncts to interventional cardiac care: The monitoring and actualization of noetic trainings (MANTRA) II randomized study. Lancet 2005; 366: 211-217.
Der Lancet-Artikel erschien am 16. Juli 2005, bereits am 15. Juli kursierte schon eine dpa-Meldung mit der Schlagzeile Fernheilung nicht möglich - Studie mit 700 Patienten. Die dpa befindet, dass die Forscher weitere Studien empfehlen würde. Das ist mit Verlaub gesagt etwas überinterpretiert. Die Forscher selbst schließen mit den Worten:
Although the primary endpoints in this study showed no definitive treatment effects, secondary analyses can be useful for hypothesis generation to guide future trials. MANTRA II was a deliberate shift from single-centre studies using uniquely stylised nomenclature and endpoints to multicentre studies using standard clinical descriptors and outcomes for the prospective, randomised study of noetic interventions. This shift, in concert with recently published guidelines for better studies in spirituality, will support more robust opportunities for pooling of data and meta-analyses across studies, important to the progression of understanding of novel noetic therapies.
Hier im Jahr 2005 werden noch mal die wissenschaftlichen Standards festgeschraubt, die an eine »wissenschaftliche« Studie gelegt werden. Wenn Studien durchgeführt werden sollen, dann bitte doppelblind und randomisiert. Und bitte vom Geistheiler-Verband finanziert und nicht etwa vom Steuerzahler.
Mittwoch, Juli 13, 2005
Der Schwur der Steine
Ein namenloser Redakteur fragt im Kölner (Online-)Express, (Zeitschrift ist bekannt für niederstes Zeilenhonorar, und angemessenes Niveau), ob heilende Steine Humbug ... Der Verzicht auf ein Satz-Prädikat (Heinermuellerism) ist vermutlich keine Einsparungsmaßnahme des Verlegers, sondern geschicktes Verwirrspiel des Autors:
Das angetäuscht kritische Fragefragment leitet ein klickreiches Abgesülze ein, in dem nie wieder auch nur irgendetwas in Frage gestellt wird.
Interessant wird dann das »drauf« der Heilpraktiker. Es ergeben sich mindestens sechs Möglichkeiten:
1 Heilpraktiker schwören auf die Energielehre, um Verstimmungen zu lösen
2 Heilpraktiker schwören auf die Energielehre, um Verspannungen zu lösen
3 Heilpraktiker schwören auf Klunker, um Verstimmungen zu lösen
4 Heilpraktiker schwören auf Klunker, um Verspannungen zu lösen
5 Heilpraktiker schwören auf Humbug, um Verstimmungen zu lösen
6 Heilpraktiker schwören auf Humbug, um Verspannungen zu lösen
Die Wissenschaft von den Steinen heißt übrigens Mineralogie, sie ist auch nicht umfassend, sondern beschäftigt sich nur mit ... Steinen, und sie stellt schon gar nicht solche Sätze auf, wie "Rosenquarz hilft gegen Liebeskummer"!
Deswegen muss man es noch einmal sagen: Die Energielehre von heilenden Steinen ist Humbug! Per Definition. Und Rosenquarz hilft auch nicht gegen Liebeskummer. It’s a sad, sad world.
Die Energielehre der schönen Klunker – Humbug oder wirklich heilend? Viele Heilpraktiker schwören jedenfalls drauf, um Verspannungen oder Verstimmungen zu lösen.
Die Wissenschaft der Steine ist umfassend: Der Onyx z.B. soll die Widerstandskraft stärken, der Rosenquarz hilft gegen Liebeskummer und das Tigerauge schützt vor falschen Freunden.
Das angetäuscht kritische Fragefragment leitet ein klickreiches Abgesülze ein, in dem nie wieder auch nur irgendetwas in Frage gestellt wird.
Interessant wird dann das »drauf« der Heilpraktiker. Es ergeben sich mindestens sechs Möglichkeiten:
1 Heilpraktiker schwören auf die Energielehre, um Verstimmungen zu lösen
2 Heilpraktiker schwören auf die Energielehre, um Verspannungen zu lösen
3 Heilpraktiker schwören auf Klunker, um Verstimmungen zu lösen
4 Heilpraktiker schwören auf Klunker, um Verspannungen zu lösen
5 Heilpraktiker schwören auf Humbug, um Verstimmungen zu lösen
6 Heilpraktiker schwören auf Humbug, um Verspannungen zu lösen
Die Wissenschaft von den Steinen heißt übrigens Mineralogie, sie ist auch nicht umfassend, sondern beschäftigt sich nur mit ... Steinen, und sie stellt schon gar nicht solche Sätze auf, wie "Rosenquarz hilft gegen Liebeskummer"!
Deswegen muss man es noch einmal sagen: Die Energielehre von heilenden Steinen ist Humbug! Per Definition. Und Rosenquarz hilft auch nicht gegen Liebeskummer. It’s a sad, sad world.
Fortgeschrittener Humbug
Um den erweiterten Humbug-Begriff macht sich Jürgen Schultheis in der Frankfurter Rundschau verdient. In einer »Analyse« über das Auftreten von Unternehmen in Schulen kommt er zu einem denkwürdigen Fehlschluss.
Die logische Struktur: Wenn A sagt, X ist falsch UND B sagt, X ist falsch, DANN ist X wahr.
Wenn A sagt, es regnet UND B auch, dann regnet es deshalb gerade nicht. Dieser Satz könnte wahr sein, wenn A und B immer die Unwahrheit sagen, und sich somit anscheinend als Quellen der FR qualifizieren. Was zu beweisen nicht mehr nötig war.
Radikale Marktliberale und unverbesserliche Etatisten beäugen die Entwicklung dennoch kritisch: Den Marktliberalen missfällt das Engagement der Unternehmen, weil sie angesichts des gesellschaftlichen Engagements unzulässige Eingriffe in das Eigentum der Aktionäre zu entdecken glauben. Die Etatisten halten freiwillige Kooperation für Humbug und setzen in alter Tradition auf die vermeintliche Regelungsallmacht des Staates. Wenn so unterschiedliche Gruppen gemeinsam vorgehen, muss an der Sache wohl etwas dran sein.
Die logische Struktur: Wenn A sagt, X ist falsch UND B sagt, X ist falsch, DANN ist X wahr.
Wenn A sagt, es regnet UND B auch, dann regnet es deshalb gerade nicht. Dieser Satz könnte wahr sein, wenn A und B immer die Unwahrheit sagen, und sich somit anscheinend als Quellen der FR qualifizieren. Was zu beweisen nicht mehr nötig war.
Montag, Juli 11, 2005
Linknachtrag Homöopathie
Man kann ja gar nicht oft genug Links auf vertrauenswürdige Sites setzen. Auf 200 Propaganda-Sites kommen 100 nachgeplapperte Provinzzeitungsmeldungen und schließlich 2 kritische Sites, die den Unfug Homöopathie brandmarken. Dr. Barrett, in Skeptiker-Kreisen beliebt für seine Website Quackwatch, hat einen Ableger seines Watchblogs ausgegliedert. Unter Homeowatch wird sich nur mit homöopathischen Wunderdingen beschäftigt.
Das Mission Statement der Website ist viel versprechend:
Ein homöopathisches »Mittel« ist üblicherweise harmlos, doch der damit verbundene Aberglauben ist es nicht. Solange Menschen gesund sind, mag es egal sein, woran sie glauben. aber bei ernsthaften Krankheiten können falsche Vorstellungen zu einem tödlichen Ende führen. Homeowatch.org liefert Informationen über die Homöopathie, die andernorts schwer oder gar nicht zu finden sind. Unterm Strich ist die Homöopathie überflüssig, denn sie wirkt nicht!
Das Mission Statement der Website ist viel versprechend:
Ein homöopathisches »Mittel« ist üblicherweise harmlos, doch der damit verbundene Aberglauben ist es nicht. Solange Menschen gesund sind, mag es egal sein, woran sie glauben. aber bei ernsthaften Krankheiten können falsche Vorstellungen zu einem tödlichen Ende führen. Homeowatch.org liefert Informationen über die Homöopathie, die andernorts schwer oder gar nicht zu finden sind. Unterm Strich ist die Homöopathie überflüssig, denn sie wirkt nicht!
Freitag, Juli 08, 2005
London
Wie man einfach so Bomben in Menschenmassen explodieren kann, dass kann und will ich nicht verstehen. Und worüber man nicht reden kann, soll man bekanntlich schweigen. Eine vorläufige Analyse gibt es beim Kosmoblog. - Im Kontext dieses Blogs kann man nur fragen: Warum haben all diese Geisterseher, Kartenleger etc. das Ereignis nicht vorausgesagt? Wo blieben die homöopathischen Ambulanzen?
Promischelte: Kylie, Sarah, Tom
Drei Promis machen sich gegenwärtig zu Promotoren des Unfugs.
Auf Platz 3 landet Kylie Minogue, die sich nach ihrer »schulmedizinischen« Brustkrebs-Operation der Energie-Heilerin Alla Svirinskaya für 100 Pfund die Stunde die Aura lesen lässt.
Auf Platz 2 unsere Hymnensängerin Sarah Connor, die den unbekannten, aber laut Presemitteilung Deutschlands renommiertesten Wünschelrutengänger zur besten Sendezeit durch ihr Haus in Wildeshausen trampeln ließ. Der machte eine Wasserader unter dem Kinderbettchen aus. Da liegen sie ja immer! (Es muss der Connorschen zugute gehalten werden, dass sie sich beim Auftritt des Scharlatans nur mühsam das Lachen verkneifen konnte. Sehr schön, dass Mutter Soraya, die Markierungen der angeblichen Wasseradern gleich als Dreck identifizierte und in den Mülleimer entsorgte.) Haken wir das mal ab, als stümperhafte PR.

Auf Platz 1 liegt natürlich Tom Cruise, der die Werbung für seinen neuen Film mit einer Werbung für die vom Verfassungsschutz beobachteten Scientologen verknüpft. (Und Bild hilft kräftig mit.) Haltlos sind seine Behauptungen über die Psychologie und das hat einen Disput mit Brooke Shields ausgelöst, die nach der Geburt ihres Kindes in postnatale Depressionen verfiel, und die mit modernen Psychopharmaka therapiert wurde. Informationen gibt es auf der frisch verklagten Website Tom Cruise Is Nuts.
Auf Platz 3 landet Kylie Minogue, die sich nach ihrer »schulmedizinischen« Brustkrebs-Operation der Energie-Heilerin Alla Svirinskaya für 100 Pfund die Stunde die Aura lesen lässt.
Auf Platz 2 unsere Hymnensängerin Sarah Connor, die den unbekannten, aber laut Presemitteilung Deutschlands renommiertesten Wünschelrutengänger zur besten Sendezeit durch ihr Haus in Wildeshausen trampeln ließ. Der machte eine Wasserader unter dem Kinderbettchen aus. Da liegen sie ja immer! (Es muss der Connorschen zugute gehalten werden, dass sie sich beim Auftritt des Scharlatans nur mühsam das Lachen verkneifen konnte. Sehr schön, dass Mutter Soraya, die Markierungen der angeblichen Wasseradern gleich als Dreck identifizierte und in den Mülleimer entsorgte.) Haken wir das mal ab, als stümperhafte PR.

Auf Platz 1 liegt natürlich Tom Cruise, der die Werbung für seinen neuen Film mit einer Werbung für die vom Verfassungsschutz beobachteten Scientologen verknüpft. (Und Bild hilft kräftig mit.) Haltlos sind seine Behauptungen über die Psychologie und das hat einen Disput mit Brooke Shields ausgelöst, die nach der Geburt ihres Kindes in postnatale Depressionen verfiel, und die mit modernen Psychopharmaka therapiert wurde. Informationen gibt es auf der frisch verklagten Website Tom Cruise Is Nuts.
