Sonntag, September 25, 2005

 

Humbug der Wahlen

Wahl-Nachlese. Der schlimmste Humbug kam vom Kanzler Schröder. Sich als absoluter Verlierer als Umfragesiegerbesieger zu feiern, das erinnert an das Fan-T-Shirt des FC St. Pauli (Weltpokalsiegerbesieger), und dem Verein geht es ja wirklich nicht gut. (Markiert aber die Liga in der die SPD Oberwasser hat) Wie sich der Medienkanzler als Medienopfer stilisierte, das war unerträglich. (Er, der die "Lindenstraße" als verfilmtes Regierungsprogramm in seinem Rücken weiß). Selten hat man sich als denkender Mensch so verarscht gefühlt. - Und La Merkel? Je öfter sie ihr Gesicht im TV zeigen durfte, desto schlimmer. Schade, dass man mit Argumenten keinen Wahlkampf mehr machen kann. Eigentlich ging es ja nur um ihren Kirchhof. Wenn der drankäme, dann hätten die Armen weniger und die Reichen mehr. Auweia.

Sonntag, September 04, 2005

 

»Schadenfreude«

Die Äußerungen von Trittin waren eine Schande, die warmen Worte von Schröder ein Skandal! Dank Bundesminister Jürgen Trittin wird jetzt ein altes deutsches Wort zu einem neuen englischen Wort: Schadenfreude. - Natürlich ist es Humbug, dass der Hurrican Katrina kam, weil die USA das Kyoto-Protokoll nicht unterschrieben hatten. Kein Humbug ist es, den entsprechenden Hilfsorganisationen in den USA zu spenden. Sogar die Süddeutsche hat eine Liste aufgestellt.

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